Christen, Mauren, Juden – Erinnerungskultur und Identitätspolitik in der iberischen Moderne
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Juden, Christen, Mauren - Erinnerungskultur und Identitätspolitik in der iberischen Moderne

Bild LMUDas interdisziplinäre Forschungsprojekt, das in Zusammenarbeit zwischen dem Lehrstuhl für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts (Martin Baumeister), dem Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur (Michael Brenner) und dem Lehrstuhl für Romanische Philologie (Bernhard Teuber) bearbeitet wird, beleuchtet die Bedeutung des Paradigmas der „Drei Kulturen“ in Spanien vom 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Die Vorstellung vom nachhaltigen Einfluss einer fernen Vergangenheit, in der die drei Mittelmeerreligionen von Christentum, Islam und Judentum in einem spannungsvollen Wechselverhältnis die Geschicke des Landes bestimmt hätten, wurde im Zuge der konfliktreichen Umbrüche in der Moderne zu einem bis heute äußerst einflussreichen Deutungsmuster, in dem es um die Verortung Spaniens zwischen Orient und Okzident, um Grundfragen der nationalen Identität sowie der politischen Kultur und gesellschaftlichen Verfasstheit geht.

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